Ausstieg aus Bankkrediten – der Widerrufsbelehrung sei Dank !

Jeder, der einmal versucht hat, einen längerfristigen Kredit vorzeitig abzulösen, weiß, wie sehr sich die Banken dagegen sträuben – und dass dieser Wunsch in der Regel teuer bezahlt werden muss. Denn die Banken verlangen eine oft horrende Vorfälligkeitsentschädigung.

Das ist aus Sicht der Bank sogar nachvollziehbar, schließlich hat sie ja mit der Laufzeit des Kredites und dem sich daraus ergebenden Zinsgewinn kalkuliert. Dem trägt auch das Gesetz Rechenschaft, in dem es die Vorfälligkeitsentschädigung ausdrücklich zulässt. Der Kunde hat jedoch, auch wenn er bereit ist, Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen, nur in gesetzlich geregelten Ausnahmefällen (z.B. beim Verkauf einer Immobilie wegen Wechsel der Arbeitsstelle oder Scheidung) einen Anspruch darauf, dass der Darlehensvertrag vorzeitig aufgelöst wird.

Es gibt jedoch oft einen “Trick”: seit 2002 müssen Kreditverträge mit einer Widerrufsbelehrung versehen werden, wenn Verbraucher beteiligt sind. Dafür gab es Muster, die aber erst seit kurzer Zeit Gesetzesrang haben ...

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