Das Ehrenamt im Verein

Die Satzung der meisten Vereine sieht vor, dass Mitglieder oder Amtsträger ehrenamtlich für den Verein tätig sind. Ehrenamtlichkeit bedeutet die Erbringung einer Tätigkeit ohne eine Vergütung. Indem die Mitgliederversammlung oder die Delegiertenversammlung ein Mitglied zum Amtsträger, z. B. Vorsitzenden, Schatzmeister oder Ähnliches, wählt und das Mitglied die Wahl annimmt, kommt ein Auftrag zwischen dem Verein und dem Gewählten zustande. Auch der Vorstand kann ein Mitglied mit einer bestimmten Tätigkeit beauftragen, die,unentgeltlich auszuführen ist, wenn das Mitglied den Auftrag annimmt und nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde. Das Auftragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs gem. §§ 662-674 ist für das Ehrenamt anzuwenden: Unentgeltlichkeit (§ 662 BGB), Unübertragbarkeit (§ 664 BGB), Auskunft und Rechenschaft (§ 666 BGB,) Herausgabepflicht (§ 667 BGB). Diese Grundsätze gelten auch für Personen, soweit sie ihre Fachkenntnisse aus dem Beruf in das Ehrenamt einbringen. Übernimmt z. B. ein Rechtsanwalt das Amt des 1 ...Zum vollständigen Artikel

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