Wenn (Schul)Kinder nicht zur Toilette dürfen…

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen rechtlich-tatsächlichen Problemen man konfrontiert wird. Es gibt auf diesem Planeten Schulen oder Lehrer, die Schülern verbieten, entweder während des Unterrichts oder während der großen Pause auf die Toilette zu gehen – unabhängig von eventuellen, bereits bestehenden Problemen wie Blasenentzündungen. Es ist rechtswidrig, ein Kind nicht zur Toilette gehen zu lassen und stellt nach meinem Dafürhalten eine Körperverletzung darf. Zudem dürfte auch eine Beleidigung und Nötigung vorliegen, eine Misshandlung Schutzbefohlener und eine Verletzung der Fürsorgepflicht. Ist eine solche rechtliche Argumentation mit Kanonen auf Spatzen schießen? Eher weniger. Natürlich gibt es sicher Argumente, die dafür sprechen, warum es wünschenswert wäre dass kein Kind während des Unterrichts auf die Toilette geht (stört den Unterricht, Kind verpasst Stoff etc.). Doch liegt beim Toilettenbedürfnis gerade kein steuerbares Verhalten vor, überzogenes Verkneifen führt zu körperlichen Problemen (Blasenvergrößerung etc ...

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