Was zählt die Wahrheit, wenn die Kasse stimmt? – Eine denkwürdige Aussage im Satudarah-Prozess

Bis 13 Uhr ist Sitzungspause im Mönchengladbacher Satudarah-Verfahren, das gibt Gelegenheit zu einem kurzen Blogbeitrag. Heute Morgen wurde ein Zeuge vernommen, der mit seinen früheren Motorradkumpels so ziemlich überkreuz ist und deshalb schon vor einiger Zeit medial nach vorne geprescht ist. Im Express hat er sich zu den rauen Sitten bei den Satudarahs ausführlich geäußert, in Hallaschkas Stern-TV ist er aufgetreten und hat von verschwundenen Rockern, die via Kofferraum entsorgt würden, schwadroniert, und von seinem geklauten Tablet-PC, den er „Tabloh“ ausspricht. Auch bei BILD und RTL will er sich geäußert haben, der Mann hat offensichtlich ein besonderes Mitteilungsbedürfnis. Und er braucht Geld. Insgesamt 2.500 Euro hat er für seine Auftritte – wie er auf Fragen eines Mitverteidigers widerstrebend bekundete – für seine Auftritte erhalten, was für seine chronisch leere Geldbörse durchaus wohltuend gewesen sein dürfte.

Nein, mit der Wahrheit habe er es bei seinen Auftritten nicht so genau genommen, hat er heute sinngemäß bekundet. Das „Tabloh“ sei nicht seines gewesen, hat er eingeräumt, das habe seinem Sohn gehört (der in Wirklichkeit nur sein Ziehsohn ist, weil er diesen nie adoptiert hat und auch nie mit seiner Mutter verheiratet war) ...

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