Das Affenhaus im Magdeburger Zoo

Die Bewohner der an einen seit Jahrzehnten bestehenden Zoo angrenzenden Wohngrundstücke haben bei dieser Vorbelastung die von einem neuen Affenhaus üblicherweise ausgehenden Tiergeräusche grundsätzlich hinzunehmen. Weist die neu erteilte Baugenehmigung für ein Affenhaus bauliche und betriebliche Änderungen auf, die aller Voraussicht nach zu einer erheblichen Minderung der Lärmbelästigungen führen, so dass die Geräuschimmissionen auf Grund dieser Änderungen für die Anwohner als zumutbar einzustufen sind, ist ein Baustopp nicht gerechtfertigt.

So das Oberverwatungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt in dem hier vorliegenden Fall des Neubaus des Affenhauses im Magdeburger Zoo. Das Verwaltungsgericht Magdeburg hatte einem Eilrechtsschutzantrag eines Anwohners stattgegeben und einen Baustopp für das Affenhaus im Magdeburger Zoo auf der Grundlage einer von der Landeshauptstadt im August 2013 erteilten (neuen) Baugenehmigung ausgesprochen. Dagegen richtet sich die Beschwerde des Magdeburger Zoos vor dem Oberverwaltungsgricht des Landes Sachsen-Anhalt ...

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