Bundesgerichtshof zu Kinderwerbung

Der Bundesgerichtshof hatte darüber zu entscheiden, ob in einer Werbung Kinder direkt angesprochen werden (BGH, Urteil v. 17.07.2013, Az. I ZR 34/12). Eine solche Werbung wäre nach § 3 Abs.3 in Verbindung mit Nr. 28 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG stets unzulässig. Dort heißt es: "Unzulässige geschäftliche Handlungen im Sinne des § 3 Absatz 3 sind die in eine Werbung einbezogene unmittelbare Aufforderung an Kinder, selbst die beworbene Ware zu erwerben oder die beworbene Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder ihre Eltern oder andere Erwachsene dazu zu veranlassen." Im zu entscheidenden Fall konnte ein Online-Fantasyrollenspiel kostenlos gespielt werden. Die entsprechenden Spielfiguren konnten allerdings durch den entgeltlichen Erwerb von virtuellen Gegenständen ergänzt werden. Das Spiel wurde u.a. mit den Worten "Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse Etwas" beworben ...Zum vollständigen Artikel


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