Auch Großzügigkeit kann schaden

(c) BBH

Wer heute die Künste oder auch den Sport oder soziale Belange fördert, ist in aller Regel nicht so selbstlos. Vielmehr möchten Unternehmen, die Sponsoring betreiben, meistens durchaus auch sich selbst etwas Gutes tun. Schließlich fördert derjenige, der einen populären Künstler oder Sportverein unterstützt, auch sein eigenes Image. Bei kommunalen Unternehmen spielt natürlich auch die besondere Ortsverbundenheit eine große Rolle.

Doch nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht. Beim Sponsoring kann man einiges falsch machen. So ist das beliebte Exklusiv-Sponsoring keineswegs immer zulässig. Gleichzeitig muss ein Unternehmen es aber auch nicht akzeptieren, wenn sich der Gesponserte durch die direkte Konkurrenz unterstützen lässt. Auch wenn andere Sponsoren sehr umstritten sind, möchten viele Unternehmen vertraglich ausschließen, in einem solchen Umfeld aufzutauchen. Aber selbst hier gilt: Dies ist nicht immer erlaubt.

Was viele gleichfalls nicht wissen: Auch eine Veranstaltung, die man selbst unterstützt hat, darf man nicht uneingeschränkt werblich nutzen, weil womöglich Persönlichkeitsrechte Dritter oder Urheberrechte im Wege stehen. Hier kommt es darauf an, eine wirksame Einwilligungserklärung der abgebildeten Personen einzuholen und den Vertrag zwischen Sponsor und Empfänger der Unterstützung richtig zu gestalten. Wer – wie mancherorts üblich – die Unterstützung per Handschlag verabredet, läuft Gefahr, am Ende des Tages ohne die Nutzungsrechte dazustehen, ohne die er die von ihm unterstützte Veranstaltung nicht werbewirksam nutzen kann.

Aber auch wenn das Verhältnis vom Sponsor zum Gesponserten bestens läuft, gibt es gute Gründe, sich über eine vernünftige Grundlage für die Sport- und Kulturarbeit Gedanken zu machen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK