Rückforderung einer Maklerprovision

Ein Maklervertrag, in dem sich der Makler zum Aushandeln eines Preisnachlasses und zur "Begleitung" von Verhandlungen mit Planungsbehörden und Fachfirmen verpflichtet, ist nicht wegen eines Verstoßes gegen das Rechtsdienstleisungsgesetz nichtig. Der Maklerkunde kann daher seine Provision nicht zurückfordern.. Dies entschied das Landgericht Coburg und wies damit die Klage zweier Immobilienkäufer gegen den Makler auf Rückzahlung von Maklerprovision ab. Das Urteil ist rechtskräftig (Landgericht Coburg, Urteil vom 30.10.2012, Az. 23 O 261/112; Oberlandesgericht Bamberg Beschluss vom 10.01.2013, Az.: 6 U 60/12) Die Kläger hatten unter Vermittlung des Maklers ein Grundstück erworben. Käufer und Makler vereinbarten im Rahmen der Vertragsverhandlungen sowohl die Käuferprovision als auch die Verkäuferprovision zu übernehmen, wenn es dem Makler gelinge, die Kaufpreisvorstellung des Verkäufers von 130.000 Euro um mindestens 10.000 Euro zu senken ...Zum vollständigen Artikel

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