Präsident des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Klaus Tolksdorf in Ruhestand

Präsident des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Klaus Tolksdorf ist mit Ablauf des 31. Januar 2014 nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand getreten.

Herr Prof. Dr. Tolksdorf wurde am 14. November 1948 in Gelsenkirchen geboren. Die berufliche Laufbahn begann er im nordrhein-westfälischen Polizeidienst, dem er von 1967 bis 1970 angehörte. Seine bereits während dieser Zeit aufgenommene juristische Ausbildung schloss er im Jahr 1978 ab und trat in den höheren Justizdienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Nach richterlichen Tätigkeiten an den Landgerichten Bonn und Münster sowie einer Abordnung als Richter im Hochschuldienst an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster war er von 1985 bis 1988 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesgerichtshof und hieran anschließend – inzwischen zum Richter am Oberlandesgericht Hamm befördert – an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet.

Im Jahr 1992 wurde Herr Prof. Dr. Tolksdorf zum Richter am Bundesgerichtshof ernannt und dem unter anderem für das Verkehrsstrafrecht zuständigen 4. Strafsenat zugewiesen. Von 1994 bis 1997 war er zugleich Mitglied des Senats für Notarsachen und von 1997 bis 2001 außerdem Präsidialrichter des Bundesgerichtshofs.

Im September 2001 wurde Herr Prof. Dr. Tolksdorf zum Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof ernannt. Ihm wurde der Vorsitz im 3. Strafsenat übertragen, der insbesondere für die Revisionen in Staatsschutzsachen zuständig ist ...

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