Arbeitsgericht Kiel: Steuerhinterziehung mittels Scheinarbeitsverhältnis rechtfertigt Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Rechtsanwalt Bodem, Fachanwalt Arbeitsrecht Berlin

Wer sein Nettoeinkommen durch eine rechtswidrige Abrechnungspraxis (2 Scheinarbeitsverhältnisse von Minijobbern) steigert, muss mit der Kündigung rechnen. Dies gilt auch, wenn er in Kenntnis oder sogar mit Zustimmung des Vorgesetzten handelt ArbG Kiel 7. Januar 2014 – 2 Ca 1793 a/13).

Pressemitteilung des LAG: “Die seit vielen Jahren angestellte Arbeitnehmerin war bei der Beklagten, einem überregional tätigen Reinigungsunternehmen als Reinigungskraft, Vorarbeiterin und Objektleiterin beschäftigt. Zumindest bei einem Reinigungsobjekt hat sie dafür gesorgt, dass ihre Arbeit über zwei andere, auf geringfügiger Basis beschäftigte Mitarbeiterinnen abgerechnet wurde und diese der Klägerin das erhaltene Geld dann auszahlten. Als der Geschäftsführer hiervon erfuhr, kündigte die Arbeitgeberin fristlos, hilfsweise ordentlich. Hiergegen wandte sich die Klägerin mit ihrer Kündigungsschutzklage. Die Kündigung sei insgesamt unwirksam ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK