Gewaltschutz nach Drohungen über Facebook

Postings auf Facebook können weitreichende Folgen haben. Dies kann sogar bis zu Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz führen. Das hat das Oberlandesgericht in Hamm bestätigt. Konkret hatte die Antragsgegnerin im Verfahren eine Frau und deren siebenjährigen Sohn über Facebook bedroht und beschimpft. Diese Bedrohungen gipfelten darin, das Kind oder ein Mitglied der Familie „kalt zu machen“, den beiden „aufzulauern“ oder aber dem Jungen einen „Stein an den Kopf zu werfen“. Hintergrund der Drohungen und Beschimpfungen war die Annahme der Antragsgegnerin, sie sei vom Bruder der Antragstellerin betrogen worden. Die Mutter und das Kind beantragten daraufhin ein Verbot der Kontaktaufnahme und der Näherung nach dem Gewaltschutzgesetz ...Zum vollständigen Artikel

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