Soll die AOK künftig Ärzte ausbilden oder selbst das Skalpell führen, Herr Montgomery?

Diese Frage stellt sich bei der Lektüre der Pressemitteilung der Bundesärztekammer vom 21.1.2014, die sich offenbar mit den Zahlen im Krankenhaus-Report der AOK zur Zahl der Behandlungsfehler an Patienten befasst. Über diesen Bericht der AOK hatte ich bereits hier berichtet.

Im Allgemeinen zeichnen sich Statements von Herrn Montgomery unter anderem durch eine Rote Linie aus, die möglichst wenig Einmischung in ärztliches Handeln und Entscheidungen und Selbstverwaltung wie irgend möglich, sowenig Einmischung und Regelung durch Krankenkasen und gar durch Politik wie verhinderbar fordert.

Das können Sie als roten Faden durch die laufenden Pressemitteilungen der BÄK selbst lesend erkennen.

Und das liegt in der Natur der Sache, er vertritt als Präsident der Bundesärztekammer schliesslich nicht Interessen der Patienten, sondern mit der Bundesärztekammer als nicht einmal rechtsfähigem Verein dem Satzungszweck nach die der Ärzte. Ein Blick in dieselbe lohnt.

Vor allem, wenn mancher der Illusion erliegt, in Händen der BÄK seien Patienteninteressen am besten aufgehoben, nicht nur, aber ganz besonders auch zB bei der Richtlinienkompetenz nach dem TPG für Fragen der Organspende und Transplantation ...

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