Wölbern Invest: Umwälzungen im Management – Bleiben die Anleger auf der Strecke?

Zum Jahresbeginn 2014 hat die Hamburger Paribus-Gruppe das Ruder im Emissionshaus in die Hand genommen und bringt frischen Wind in die Fondsverwaltung. Ob das die Pechsträhne der Wölbern-Anleger beendet werden kann, ist unklar. Aber Anleger können bereits jetzt etwas unternehmen, um ihren Schaden zu begrenzen. Erste Unstimmigkeiten � die Staatsanwaltschaft greift ein Die ersten Unruhen schuf der damalige Wölbern Invest-Chef Heinrich Maria Schulte selbst, als er den Anlegern vorschlug, die Beteiligungsgesellschaften in einem Cash-Pool zusammenzufassen. Damit sollten die finanziell besser aufgestellten Beteiligungsgesellschaften die schwächeren stützen können. Hiergegen wandten sich zahlreiche betroffenen Anleger, auch gerichtlich. Dann folgte die Verhaftung des Wölber Invest-Chefs Schulte im September 2013 wegen des Verdachtes, rund 37 Millionen Euro aus dem Fondsvermögen veruntreut zu haben. Er wurde wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen, was zeigt, wie massiv die Vorwürfe sind. Das Emissionshaus konnte von Schulte nicht mehr geführt werden und rutschte in die Krise. Finanzielle Probleme � der Gang zum Insolvenzgericht Am 22.10.2013 folgte die Insolvenzanmeldung der Wölbern Fondsmanagement GmbH, sie steht als Managementgesellschaft über den einzelnen Fondsgesellschaften. Nur knapp zwei Wochen später musste auch die Muttergesellschaft, Wölbern Invest KG, die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen. Gibt es noch einen Hoffnungsschimmer? Im Rahmen einer Sanierungsgeschäftsführung konnte das Fondsgeschäft der Wölbern Fondsmanagement GmbH bereits bis Dezember 2013 wieder stabilisiert werden. Die Paribus Gruppe aus Hamburg hat jetzt die Anlegerverwaltung der meisten Immobilienfonds der Wölbern Invest übernommen. Heiner Albersmeier und Kurt Schori sind seit der ersten Januarhälfte 2014 Geschäftsführer derjenigen Immobilienfonds, die von der Paribus-Gruppe verwaltet werden ...Zum vollständigen Artikel


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