Kommentar: Gabriel und Seehofer vernichten immer mehr grüne Jobs

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Areva, Weserwind, Repower (jetzt: Senvion), Bard, Powerblades ... Man läuft Gefahr, sich an die sich häufenden Meldungen über Stellenstreichungen, Kurzarbeit und Insolvenzen in der Windenergie-Industrie zu gewöhnen. Laut einer Umfrage der IG Metall Küste unter Betriebsräten sind dieses Jahr in der Offshore-Industrie 1.000 Arbeitsplätze in Gefahr, nachdem die Branche letztes Jahr bereits 2.000 Menschen auf die Straße setzen musste. Die Gewerkschaft macht die Große Koalition dafür verantwortlich, die massive Vergütungskürzungen für die Windenergie auf See vorsieht. Die Offshore-Branche droht jetzt das gleiche Schicksal zu ereilen, wie in den letzten zwei Jahren die Solarindustrie. Eine fehlende Solarindustriepolitik und in Teilbereichen zu starke Kürzungen der Solarförderung haben neben den von einem kleinen Teil der Solarbranche selbst initiierten Solarzöllen zu etwa einer Halbierung des deutschen Marktes geführt. Nach vorläufigen Zahlen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) hat seit 2011 jeder zweite Mitarbeiter in der Branche seinen Job verloren. Viele Unternehmen können unter den derzeitigen politischen Bedingungen nicht mehr bestehen. Nach Krisenmeldungen von Solon, Q-Cells und Sunways machte zuletzt die S.A.G. Solarstrom Schlagzeilen, deren Insolvenz nun auch auf die ausländischen Tochtergesellschaften übergreift. Auch die geplanten Einschränkungen für die Biogasbranche werden für weitere gravierende Jobverluste sorgen, nachdem im letzten Jahr bereits 20.000 Stellen gestrichen wurden. Als nächstes wird es wohl die Windenergie an Land treffen, die bisher als einzige Branche noch stark dasteht und die noch weit mehr Menschen beschäftigt als die Offshore-Industrie: Die Große Koalition in Berlin plant Einspeisekürzungen und Ausbaudeckel, in Bayern will Seehofer die Onshore-Energie mit absurden Abstandsregelungen faktisch verbieten ...Zum vollständigen Artikel


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