Europäischer Pfändungsbeschluss

Die Justizminister der EU haben sich am 06.12.2013 auf eine allgemeine Ausrichtung zum Vorschlag der Kommission für einen Europäischen Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung (IP/11/923) geeinigt, der Bürgern und Unternehmen die Eintreibung von Schulden im Ausland erleichtern und Gläubigern in dieser Hinsicht mehr Sicherheit geben soll.

In ihrer Pressemitteilung teilt die EU-Kommission mit:

Mit dem Verordnungsvorschlag der Kommission wird ein Europäischer Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung eingeführt, der Gläubigern ermöglichen soll, den geschuldeten Betrag auf einem Schuldnerkonto sperren zu lassen. Der Beschluss kann in Verfahren zur Eintreibung von Forderungen von maßgeblicher Bedeutung sein, da er verhindert, dass Schuldner vor Erwirkung und Vollstreckung einer gerichtlichen Entscheidung in der Hauptsache Geld von ihrem Konto abheben oder ihr Vermögen beiseite schaffen können. Damit erhöhen sich die Chancen auf eine erfolgreiche Eintreibung von Forderungen im Ausland ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK