Wem gehören die Olympischen Ringe? Wer darf sie nutzen?

Am 8. Februar 2014 starten die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi. Wer die Olympischen Ringe oder die Wörter “Olympia” oder “Olympiade” geschäftlich verwenden möchte, muss einiges beachten. Ein Verstoß gegen das Olympiaschutzgesetz kann schnell teuer werden.

Wem gehören die Olympischen Ringe?

Das ausschließliche Recht auf die Verwendung und Verwertung des olympischen Emblems und der olympischen Bezeichnungen steht dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) für Deutschland und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOK) zu. Dies ist im Olympiaschutzgesetz (OlympSchG) geregelt.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nimmt die Aufgaben des NOK wahr.

Olympia-Logo – Verwendung im geschäftlichen Verkehr nur mit Lizenz

Wer das Olympische Emblem im geschäftlichen Verkehr

zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen, in der Werbung für Waren oder Dienstleistungen, als Firma, Geschäftsbezeichnung oder zur Bezeichnung einer Veranstaltung oder für Vereinsabzeichen oder Vereinsfahnen

verwenden möchte, benötigt dafür die Zustimmung (Lizenz) des NOK oder des IOK.

Olympische Bezeichnungen – in der Regel auch nur mit Lizenz

Es ist verboten, ohne Zustimmung des NOK oder des IOK die olympischen Bezeichnungen im geschäftlichen Verkehr

zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen, in der Werbung für Waren oder Dienstleistungen oder als Firma, Geschäftsbezeichnung oder zur Bezeichnung einer gewerbsmäßigen Veranstaltung

zu verwenden, wenn hierdurch die Gefahr von Verwechslungen besteht, einschließlich der Gefahr, dass die Bezeichnung mit den Olympischen Spielen oder der Olympischen Bewegung gedanklich in Verbindung gebracht wird oder wenn hierdurch die Wertschätzung der Olympischen Spiele oder der Olympischen Bewegung ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausgenutzt oder beeinträchtigt wird ...

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