„Land unter“ wegen Biber

Staut ein Biber einen Wasserzulauf bis „Land unter“ herrscht, muss der Grundstückseigentümer nicht für Überflutungsschäden beim Nachbarn aufkommen. Denn die Einwanderung eines Bibers und die damit zusammenhängende Stauung eines Wasserzulaufs stellt ein Naturereignis dar, welches der Grundstückseigentümer nicht zu verantworten hat, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg in einem aktuell veröffentlichten Beschluss vom 14.01.2014 (AZ: 4 U 2123/13).

Geklagt hatte ein Landwirt, der seit Jahren Ernteausfälle wegen Überflutungsschäden erlitt. Ursache war ein eingewanderter Biber auf dem Grundstück des Nachbarn. Der Nager hatte dort immer wieder einen Wassergraben gestaut. Von dem Grundstückseigentümer forderte der Landwirt nun Schadenersatz. Dieser habe die „nachbarschaftliche Treuepflicht“, Schäden zu verhindern ...

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