Geld oder Glubberl und Gewisse[ns]Fragen bei der Beweislastverteilung

Gefährliche Geldautomaten.

Da heisst es bei manchen quasi: Geld oder Glubberl.

Genauer gesagt: Wenn Sie nicht schnell genug nach dem Geld grabbschen, grabbscht das sich schliessende Geldausgabefach nach Ihren Glubberl und klemmt diese fies ein.

Sowas kann nicht passieren? Das sagen Sie – und ich würde es Ihnen gern anhand eines Videos widerlegen. Das es eiiigentlich in einem Prozess um die Frage der Haftung für eingequetschte Finger geben müsste, in welchem um die Verletzung der Verkehrssicherungspflicht gestritten wird.

Rein zufällig gibt es das besagte Video leider nicht mehr.

Weil rein zufällig die Videoaufzeichnungen der beklagten Bank von dem streitigen Fall und Vorgang der Bankabhebung vernichtet worden seien.

Nur eine kleine Randbemerkung: Es war in Medizinhaftungsfällen eine Zeitlang kein unbeliebter Einwand beklagter Kliniken, dass bestimmte Patientenunterlagen unerfindlicherweise unauffindbar waren. Da konnte schon mal die komplette Patientendokumentation komplett futschdiwutsch sein. Und – schwubbsdiwubbs da sind sie ja! – plötzlich wieder auftauchen, als das Gericht in einer mündlichen Verhandlung bei Erörterung der Rechts- und Sachlage einen Standpunkt vertrat, der für die Klinik günstig für den Ausgang des Rechtsstreits wären, sofern sich die dabei relevanten Tatsachen in den Patientenakten nachweisen liessen. Wozu naturellement die Patientenakte wieder komplett auftauchen musste…… Da Erörterungen der Rechts- und Sachlage weder die Entscheidung vorwegnehmen dürfen und können, noch weniger bei dann noch folgender Beweisaufnahme ging derlei auch nicht immer so aus,wie mancher sich mit solchen Kniffen erhoffte ...

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