Denn das bedeutet Rechtsstaat

Die Neue Züricher Zeitung berichtet im schönsten Juristen-Schweizerisch vom Fall eines Mannes, der ein auf einem Ausflugsschiff geltendes Speisen-Verbot nicht beachtete, seinem Sohn einen Apfelschnitz reichte und es prompt mit der Polizei zu tun bekam. Um die (lesenswerte) den Ausschlag gebende Geschichte geht es dem Autor in diesem Beitrag aber gar nicht. Vielmehr beschäftigte mich nach dem Lesen dieser Kommentar des Kommentators „Richard Müller“:
Der streitbare Kurde will nun wegen insgesamt 150 Franken den ganzen Justizapparat nochmal in Bewegung setzen. Ich erwarte, dass dem Mann sämtliche Kosten, die jetzt zusätzlich entstehen, vollständig belastet werden. Als Steuerzahler bin ich in dieser Sache mit Sicherheit längst zur Kasse gebeten worden. Ich verlange jetzt auch mal Gerechtigkeit, was in meinem Fall lediglich bedeutet, dass ich nicht für kleinliche Rechthaberei endlos bezahlen möchte. Wenn sich der Kurde hier so ungerecht und unmenschlich behandelt fühlt, soll er in einen Staat weiter wandern, der seinen Ansprüchen gerecht wird.
Wie auch jedem Zivilrechtler bekannt sein dürfte gibt es schon zwischen Privaten keinen Mindeststreitwert, ab der erst man in der Lage ist den Gegner vor Gericht zu bitten ...Zum vollständigen Artikel

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