Tierpfleger-Unfall in Vietnam als Arbeitsunfall

Für eine Auslandstätigkeit freigestellte Arbeitnehmer können trotzdem unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Dies gilt zumindest dann, wenn die Tätigkeit des Arbeitnehmers vom deutschen Arbeitgeber finanziell unterstützt wird und dieser sein Direktionsrecht noch ausüben kann, entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt in einem am Donnerstag, 16.01.2014, bekanntgegebenen Urteil (AZ: L 3 U 167/11).

Damit gaben die Darmstädter Richter einem beinamputierten Tierpfleger des Leipziger Zoos recht. Seit 2007 schickt der Leipziger Zoo regelmäßig Tierpfleger an einen vietnamesischen Nationalpark, damit diese dort einheimisches Personal schulen. Die Tierpfleger werden für ihre Tätigkeit in Vietnam freigestellt. Für die Kosten kommt der Zoo auf, das Gehalt wird dann allerdings vom Nationalpark ausgezahlt.

Für den heute 32-jährigen Kläger endete die Freistellung zum Projekt in dem vietnamesischen Nationalpark aber mit einem fatalen Arbeitsunfall. Auf einer Exkursion wollte er mit Einheimischen Futterpflanzen für Affen suchen ...

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