Hopfen und Gift – nur Gott weiß, wen es trifft

Die Parkinson-Krankheit nach Umgang mit giftigen Pflanzenschutzmitteln kann jedenfalls dann nicht als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn zwischen dem letzten Einsatz der Pestizide und dem Ausbruch der Krankheit zehn Jahre liegen. Das hat das Bayerische Landessozialgericht (LSG) in München in einem am Dienstag, 28.01.2014, bekanntgegebenen Urteil entschieden (AZ: L 2 U 558/10).

Es wies damit einen Landwirt ab, der fast dreißig Jahre lang Hopfen angebaut hat. Jedes Jahr brachte er 14- bis 15-mal Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvernichtungsmittel sowie Fungizide aus. Erst im letzten Jahr seiner Tätigkeit nutzte er hierbei eine Atemmaske ...

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