Gastartikel: Die Tücken einer Arbeitsabfindung

Ist die Beendigung des letztes Arbeitsverhältnis‘ mit einer Abfindung einhergegangen, zahlt die Bundesagentur für Arbeit weniger ALG. Unbedingt vorher informieren!

Der Verlust des Arbeitsplatzes Was kann bitterer sein als der Verlust des Arbeitsplatzes? Für ältere Arbeitnehmer bedeutet es oft, dass sie schwierig oder im schlimmsten Falle gar keinen neuen (vergleichbaren) Job mehr bekommen. Für Jüngere kann eine Arbeitsstelle in einer fremden Stadt Bedingung dafür gewesen sein, in eine WG einziehen zu dürfen. Wenn dies nicht mehr gegeben ist, kann ein vorläufiges Dasein zuhause zu unangenehmen Situationen führen, vom finanziellen Aspekt ganz zu schweigen.

In zahlreichen Fällen versuchen Arbeitgeber zwar, Mitarbeitern, die sich von ihrem Arbeitsplatz trennen sollen, mehr oder weniger üppige Abfindungen schmackhaft zu machen. Für die Arbeitnehmer gilt es jedoch an dieser Stelle, kühlen Kopf zu bewahren!

Bundesagentur für Arbeit verweigert Zahlung von ALG Allem zeitlichem und psychischem Druck zu Trotze, der in solchen Situationen auf einem lastet: keine Schnellschüsse jetzt! Niemand kann einen Arbeitnehmer zu einer sofortigen oder unverzüglichen Entscheidung über die Annahme einer Abfindung drängen. Insgesamt gesehen kann eine Abfindung ein Verlustgeschäft sein. Diese Art der versüßten Trennung eines Arbeitsverhältnisses gerät nämlich schnell zwischen die Mühlsteine des ALG und des Steuerrechts. Spätestens, wenn es ums Arbeitslosengeld geht, führt eine unbedachte Abfindungsannahme zu bösem Erwachen.

Lässt sich jemand, der um die Tücken solcher Verhandlungen über Abfindungssummen nichts weiß, zu Übereinkünften oder gar bereits zu einer Unterschrift ein, steht er danach selbst mit fachkundiger steuer- und arbeitsrechtlicher Unterstützung auf verlorenem Posten ...

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