Fast jede zweite Frührente ist psychisch bedingt

Dies ist das traurige Ergebnis einer Studie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtk). Danach sind 2012 rund 75.000 Versicherte vorzeitig wegen psychischer Probleme in den Ruhestand versetzt worden. Dies macht 42 Prozent aller Frühverrentungen aus. Seit 2001 haben vor allem Depressionen (plus 96 Prozent), Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (plus 74 Prozent) sowie Suchterkrankungen (plus 49 Prozent) als Grund zugenommen. Im Durchschnitt waren die frühverrenteten Versicherten 49 Jahre alt.

Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der BPtk, macht unter anderem einen „Missstand“ für dieses Ergebnis verantwortlich, für den „das deutsche Gesundheitssystem seit Jahren keine angemessene Lösung findet“ ...

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