Aufgepasst beim Krankengeld: schriftliche Erklärung des Arztes nötig

Patienten haben nur dann Anspruch auf Krankengeld, wenn der Arzt einen Krankenschein ausgefüllt oder sonst eine entsprechende „schriftliche Erklärung“ abgegeben hat. Ein Vermerk in der Patientenakte reicht nicht aus, wie das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart in einem aktuell veröffentlichten Beschluss vom 11.07.2013 entschied (AZ: L 11 KR 2003/13 B).

Es wies damit den Antrag auf Prozesskostenhilfe einer Frau aus dem Raum Karlsruhe ab. Sie war nur bis zum 15.03.2012 mit Anspruch auf Krankengeld versichert. Ihr Arzt hatte die Arbeitsunfähigkeit aber erst am 16.03.2012 bescheinigt. Später lehnte daher die Krankenkasse ihren Antrag auf Krankengeld ab.

Um dagegen klagen zu können, beantragte die Frau Prozesskostenhilfe. Laut Patientenakte habe ihr Arzt die Arbeitsunfähigkeit schon früher festgestellt, nur das Formular noch nicht sofort ausgefüllt ...

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