Warum einfach, kompliziert ist doch viel schöner

Ein ziviler Rechtstreit an einem weit entfernten Amtsgericht wird zu Gunsten unserer Mandantschaft durch Versäumnisurteil entschieden. Vor Ort hat ein Unterbevollmächtigter für uns den Termin wahrgenommen. Im Kostenfestsetzungsverfahren wird versehentlich eine 1,2 Terminsgebühr berücksichtigt anstelle einer 0,5 Terminsgebühr. Bei einem Streitwert von ca. 800 EUR beträgt die Differenz weniger als 60 EUR. Der Kollege legt gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss (des Rechtspflegers) form- und fristgerecht "sofortige Beschwerde" ein und begründet diese. Eine "sofortige Beschwerde" ist nach § 567 Abs. 2 ZPO nur statthaft, wenn der Beschwerdewert 200 EUR übersteigt. Das benannte Rechtsmittel ist somit unzulässig. Aber es gibt ja § 11 Abs ...Zum vollständigen Artikel


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