Pitchkultur – Wir zahlen nicht

Nicht, daß das bisher ein Mandant sagen müsste. Genau das ist aber das Erstaunliche. Denn die Qualität der Pitches in der Branche hat sich in den letzten Jahren beständig erhöht. Weg von einer allgemeinen Kanzleipräsentation hin zu maßgeschneiderten Lösungsskizzen.

Die allgemeine Kanzleipräsentation ist eine Einladung an eine Kanzlei sich umfassend zu präsentieren. Eigendarstellungen zeigen eine grundsätzliche Kompetenz. Eigendarstellungen brauchen keine Vergütung.

Anders sieht es aus bei einer Pitch-Einladung zu einer speziellen Fragestellung. Es ist eben keine allgemeine Ausschreibung für ein standardisiertes Produkt wie Schrauben oder Reinigungsdienstleistungen. Es ist eine mehr oder weniger umfassende Lösungsskizze für ein spezielles Problem. Hier liefert eine Kanzlei eine Dienstleistung, nämlich inhaltliche Arbeit. Wir alle erwarten, dass Arbeit oder eine Dienstleistung honoriert wird. Nicht unbedingt monetär, aber Wertschätzung erfährt. Transparente Ausschreibungsprozesse wären ideal. Fairness schon sehr viel. Ein klares einheitliches Briefing an die eingeladenen Kanzleien. Informationen über die Anzahl der angefragten Kanzleien. Präsentationen vor einem unveränderten Gremium. Und vor allem: Feedback ...

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