Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz: Sonderfall E-Zigarette?

E-Zigaretten werden immer beliebter. Doch was müssen Arbeitgeber beachten, wenn Raucher ihre E-Zigaretten am Arbeitsplatz benutzen möchten?

Rechte von Rauchern und Nichtrauchern

Arbeitgeber sind entsprechend der Arbeitsstättenverordnung zum Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz verpflichtet und müssen nichtrauchende Beschäftigte vor Tabakrauch schützen. Doch auch die Interessen der Raucher sollen berücksichtigt werden. Denn das „Recht auf Rauchen“ fällt grundsätzlich in den Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts.

Voraussetzung ist dafür, dass die betrieblichen Abläufe nicht gestört werden. Zudem werden Raucherpausen nicht vergütet; rauchende Mitarbeiter müssen dazu ausstempeln. Aber der Arbeitgeber kann mitunter dazu verpflichtet werden, entsprechende Vorkehrungen für Raucher auf dem Betriebsgelände zu treffen, zum Beispiel durch ein Raucherhäuschen.

Rauchverbote auch für E-Zigaretten?

Die neuen E-Zigaretten dürften von den geltenden Regelungen der Arbeitsstättenverordnung derzeit nicht erfasst werden. Bei der E-Zigarette verbrennen keine Tabakprodukte, sondern es verdampfen Inhaltsstoffe. Damit handelt es sich definitionsgemäß nicht um klassisches Rauchen im Sinne der Arbeitsstättenverordnung ...

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