Justizcomputer sind an jedem siebten Arbeitstag gestört

Nach den Angaben der Landesregierung waren zentrale Justiz-IT-Anwendungen im Jahr 2013 an 37 von 252 Arbeitstagen gestört (meist stundenlang). Damit konnte an durchschnittlich drei Arbeitstagen pro Monat, also an jedem siebten Arbeitstag, die eine oder andere Justizanwendung nicht ordnungsgemäß benutzt werden, was den Geschäftsbetrieb sehr erschwert oder die Justiz in den betroffenen Bereichen ganz lahmlegt. Eine massive Störung der Grundbuchanwendung FOLIA im April 2013 wurde gar erst nach sechs Tagen behoben.

Ein solches Ausmaß an Störungen halte ich nicht für hinnehmbar. Zumal die Landesregierung die Justiz-IT gerade mit dem Argument der angeblich höheren Zuverlässigkeit zunehmend in das zentrale Rechenzentrum von Dataport verlegt hat ...

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