Erbe ausgeschlagen - was passiert mit den Sachen im Besitz?

Immer häufiger kommt es vor, dass sich nahe Angehörige eines Verstorbenen gezwungen sehen, dessen Erbschaft auszuschlagen, zum Beispiel, weil der Erbe verschuldet war oder sie sich anderweitig Regressansprüchen ausgesetzt sehen. Schlägt der Erbe innerhalb der 6-Wochen-Frist das Erbe aus, muss er demjenigen, der nun Erbe wird, die in seinem Besitz befindlichen Nachlassgegenstände herausgeben. Was ist aber dann, wenn dieser wiederum die Erbschaft ausschlägt oder der nächste gesetzliche Erbe nicht gefunden wird. Oft kann sich dies über Jahre hinziehen. Erst wenn nach einer den Umständen entsprechenden Frist der Erbe nicht ermittelt werden kann, hat das Nachlassgericht gemäß § 1964 BGB festzustellen, dass kein anderer Erbe als der Fiskus vorhanden ist, womit der Staat zum gesetzlichen Erben wird ...Zum vollständigen Artikel


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