siebenTAGE KW 4

Fangewalt und kein Ende, die Fußball-WM auch nach 22 Uhr und ein neues Institut, dazu erstmals der Prozessticker Sport – das sind die sportrechtlichen Themen der Kalenderwoche 4.

Fangewalt reloaded

Während an einem Ort der Nation (in Berlin) die “Fans” des Lieblingssports der Deutschen über ihre Probleme, insbesondere in puncto Sicherheit und öffentliche Wahrnehmung beim sog. Fankongress diskutieren (u.a. zeit.de), schlagen sich sog. “Fans” woanders (in der Kölner Innenstadt) die Köpfe ein. (u.a. Hamburger Abendblatt) Die Folge: eine scheinbare “Renaissance der Gewalt” (FAZ), Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes, die entsprechende Analyse der Gewalt als “entgrenzter und enthemmter“ (Fan-Forscher Pilz, Kölner Stadtanzeiger) bzw. die ernsthafte Sorge, dass der “friedliche Fußball vor die Hunde geht” (NRW-Innenminister Jäger, Der Westen). Doch welche rechtspolitischen Konsequenzen sollten folgen? Die jüngsten Forderungen der Polizeigewerkshaft GdP: Verfahrensbeschleunigung bei Hooligans, spezielle Staatsanwälte für Spieltage sowie einen verstärkten Einsatz von Wasserwerfen und Tränengas bei Eskalationen. (focus) Ob das die StPO hergibt?

Public-Viewing-Verordnung

Sportrechtlich durchaus relevant, aber selten im Fokus der medialen Öffentlichkeit ist die sog. Sportanlagenlärmschutzverordnung. Das bleibt wohl auch so ...

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