Schadensregulierung 2.0! Do ii yourself!! Die Sachverständigenkosten!

www.carright.de Kanzlei für Verkehrsrecht: Teil 1: Die Sachverständigenkosten

…..und täglich grüßt das Murmeltier! So und nicht anders, ist nicht nur der Alltag in einer Kanzlei für Verkehrsrecht zu beschreiben, sondern so ist auch der Alltag an deutschen Gerichten zu beschreiben, wenn es mal wieder um die systematische Kürzung von Sachverständigenkosten geht. Eine bekannte deutsche Versicherung war mal wieder der Ansicht, dass die Sachverständigenkosten nicht in Relation zu dem festgestellten Schaden stehen würden.

Hierzu führte das AG Leipzig mit Urteil vom 27.11.2012, Az. 103 C 7194/12 aus:

Die Klage ist zulässig und begründet.

(…)

„Zur Vermeidung von Wiederholungen und zur weiteren Erläuterung seiner Gründe nimmt das Gericht Bezug auf die bisherigen Entscheidungen beim AG Leipzig, die den Parteien-Vertretern hinlänglich bekannt sein dürften sowie die übrige Rechtsprechung im Landgerichtsbezirk Leipzig (vgl. 103 C 6357/08, 103 C 6358/08, 103 C 6158/08, 103 C 9286/11, 103 C 5088/06, 103 C 9130/05, 103 C 797/06, 103 C 6993/07, 103 C 3386/12).

Aus anwaltlicher Sicht ist dieser Begründung nichts hinzuzufügen.

I. Worum geht es bei den Sachverständigenkosten?

Bei den Sachverständigenkosten handelt es sich um notwendige Rechtsverfolgungskosten.

Dabei sind die vom Geschädigten ausgelösten Sachverständigenkosten aus der Sicht des Geschädigten im Zeitpunkt der Beauftragung des Sachverständigen zu beurteilen. Der Geschädigte kann vom Schädiger und dessen Kfz-Haftpflichtversicherung als erforderlichen Herstellungsaufwand, die Kosten erstattet verlangen, die vom Standpunkt eines verständigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Geschädigten zur Behebung des Schadens zweckmäßig und angemessen erscheinen. (vgl. BGH NJW 1999, 302; BGH NJW 2005, 51; BGH DS 2006, 193 = NJW 2005, 1108)

II ...

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