Sachmängelhaftung beim Pferdekauf

Die Sachmängelhaftung beim Pferdekauf richtet sich nach den Vorschriften, die für den Kauf von allen beweglichen Sachen angewendet werden. Grundsätzlich haftet der Verkäufer für die Mangelfreiheit des verkauften Pferdes; dieses ist frei von Sachmängeln, wenn es bei Gefahrübergang die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist das Pferd frei von Sachmängeln, wenn es sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet, sonst, wenn es sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Pferden der gleichen Art üblich ist und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann (§ 434 BGB). Sachmängelhaftungsansprüche werden häufig bei nachträglich entdeckten Krankheiten des Pferdes oder auch bei Reit- und Haltungsproblemen geltend gemacht. Wichtig ist, die Beschaffenheitsmerkmale des Pferdes im Vertrag festzulegen und genau zu beschreiben ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK