LHR erwirkt einstweilige Verfügung vor dem AG Düsseldorf wegen Nichtnennung des Urhebers nach Creative Commons-Lizenz und verhandelt Schadensersatz von 7.300 €

Nach dem Landgericht Köln (LG Köln, Beschluss v. 23.7.2013, Az. 28 O 325/13, wir berichteten) hat auf den Antrag von Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum Rechtsanwälte (LHR) im Wege einer einstweiligen Verfügung nun auch das Amtsgericht Düsseldorf (AG Düsseldorf, Az. 57 C 15202/13, Beschluss v. 6.11.2013) entschieden, dass die Vorgaben der Creative Commons-Lizenzen beachtet werden müssen.

Im Streitfall ging es wieder einmal um die Lizenz „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (Attribution-ShareAlike 3.0 Unported)“.

Das Gericht hat dem Antragsgegner aufgegeben, es zu unterlassen, das unter der Creative Commons-Lizenz stehende Lichtbildwerk öffentlich zugänglich zu machen, ohne die folgenden Angaben zu machen:

- Werkstitel,

- Name des Urhebers,

- Link auf das Werk und/oder den Urheber und

- Link auf die Lizenzurkunde bei Creative Commons.

(Tenor sinngemäß)

Die Entscheidung enthält keine schriftliche Begründung, da sie als Eilbeschlussverfügung ergangen ist.

Ordnungsgeld bis 250.000 €

Nach dem Landgericht Berlin, das im Jahre 2010 bereits per Beschlussverfügung (LG Berlin, Beschluss v. 8.10.2010, Az ...

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