LAG Berlin-Brandenburg: Kein Schadensersatz für Rechtsanwalt als “AGG-Hopper” II. Instanz weist Berufung zurück. Nächste Verhandlung am 30.01.2014 vor dem LAG Düsseldorf

Rechtsanwalt Bodem, Fachanwalt Arbeitsrecht Berlin

Einem Bewerber, der sich erfolglos auf eine altersdiskriminierende Stellenanzeige beworben hat, ohne ernsthaft an der Stelle interessiert zu sein, steht eine Entschädigung nach § 15 Abs. 2 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) nicht zu. LAG Berlin Brandenburg 21 Sa 1380/13 Der 1953 geborene Kläger, ein promovierter Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei, bewarb sich auf eine Stellenanzeige, mit der die Beklagten einen Rechtsanwalt (m/w) „als Berufsanfänger oder Kollegen mit 1-3 Jahren Berufserfahrung“ suchten. Nachdem seine Bewerbung abgelehnt worden war, nahm er die Beklagten auf eine Entschädigung wegen Altersdiskriminierung von bis zu 60.000,00 EUR in Anspruch.

Am 30.01.2014 verhandelt jetzt das LAG Düsseldorf über einen weiteren Fall. Auch hier geht es um die Annonce einer Rechtsanwaltskanzlei, die auf der Suche nach „Berufseinsteigern“ ware und die Geltendmachung eines Schadensersatzes von 10.000 EUR wegen der behaupteten Diskriminierung wegen des Alters eines promovierten 60jährigen Rechtsanwaltes (Verhandlung um 12.00 Uhr in Saal 110). Einer Einladung zum Vorstellungsgespräch war der Rechtsanwalt nicht gefolgt ...

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