Einnahmen der Parteien in 2010 und 2011

Im Jahr 2011 haben die damals sechs im Bundestag vertretenen Parteien Gesamteinnahmen von zusammen 433,52 Millionen Euro verzeichnet nach 413,68 Millionen Euro im Vorjahr. Dies geht aus dem als Unterrichtung (18/100) durch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vorgelegten Bericht über die Rechenschaftsberichte 2010 und 2011 der Parteien sowie über die Entwicklung der Parteienfinanzen hervor.

Danach kam die SPD 2011 auf Gesamteinnahmen in Höhe von 155,675 Millionen Euro und damit auf ein Plus von 5,77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2010 hatten sich ihre Gesamteinnahmen den Angaben zufolge auf fast 147,19 Millionen Euro summiert, was einen Rückgang gegenüber dem Wahljahr 2009 um 15,08 Prozent bedeutete.

Die CDU erzielte laut Bericht 2011 mit Gesamteinnahmen von 140,96 Millionen Euro einen Anstieg um 2,11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, nachdem sie 2010 Gesamteinnahmen in Höhe von 138,05 Millionen Euro (minus 15,16 Prozent) verbucht hatte. Die CSU hatte der Unterrichtung zufolge 2011 Gesamteinnahmen von fast 37,04 Millionen Euro und konnte damit gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 5,83 Prozent registrieren, nachdem sie 2010 mit rund 35 Millionen Euro Gesamteinahmen einen Rückgang um 16,61 im Vergleich zum vorherigen Wahljahr hinnehmen musste.

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen konnte den Angaben zufolge 2011 ihre Gesamteinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 17,88 Prozent auf knapp 36,83 Millionen Euro steigern. 2010 waren die Grünen auf Gesamteinnahmen in Höhe von mehr als 31,24 Millionen Euro (plus 2,26 Prozent) gekommen.

Die FDP verzeichnete 2011 Gesamteinnahmen in Höhe von fast 34,30 Millionen Euro und damit einen leichten Rückgang um 0,16 Prozent, wie aus der Vorlage weiter hervorgeht. 2010 hatten sich ihre Gesamteinnahmen auf rund 34,35 Millionen Euro belaufen, was einen Rückgang um 20,58 Prozent bedeutet hatte ...

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