BVerfG: Bild.de darf die ehemalige Landrätin Gabriele Pauli nicht als “durchgeknallte” Frau bezeichnen

Ende letzten Jahres hat das Bundesverfassungsgericht eineEntscheidung im Fall “Gabriele Pauli” gefällt. Unter dem Aktenzeichen: - 1 BvR 194/13 – hat das BVerfG mit Urteil vom 11.12.2013 entschieden, dass ein auf der Internetseite bild.de erschienener Artikel unter der Rubrik “Post von Wagner” z.T. die Persönlichkeitsrechte von Frau Pauli verletzt und bild.de verurteilt, es zu unterlassen, Frau Pauli als “durchgeknallte Frau” zu bezeichnen.

Der gegenständliche Beitrag enthielt u.a. folgenden Absatz:

“Ich sage es Ihnen: Sie sind die frustrierteste Frau, die ich kenne. Ihre Hormone sind dermaßen durcheinander, dass Sie nicht mehr wissen, was wer was ist. Liebe, Sehnsucht, Orgasmus, Feminismus, Vernunft.

Sie sind eine durchgeknallte Frau, aber schieben Sie Ihren Zustand nicht auf uns Männer.”

Die Klägerin Frau Pauli war ursprünglich sah in dem gegenständlichen Beitrag verschiedene Persönlichkeitsrechtsverletzung. Die erste Instanz gab ihr vollumfänglich statt, das Oberlandesgericht sah sämtliche Äußerungen als von der Meinungsfreiheit gedeckt an und wies die Klage vollumfänglich ab ...

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