Unfall beim Einsteigen in Bus

Das Oberlandesgericht Naumburg (OLG) hat sich im Rahmen eines Berufungsverfahrens mit der Haftungsfrage nach einem Unfall beim Einsteigen eines Fahrgastes in einen Bus befasst. (Urteil vom 30.05.2013, Az.: 1 U 129/12). Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Die Klägerin wollte während einer Busreise in den Reisebus über den hinteren Zugang einsteigen. Beim Einsteigen stieß sie sich und erlitt eine Rissquetschwunde. Das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts wurde in dem Berufungsverfahren vor dem OLG teilweise abgeändert und die Klage insgesamt abgewiesen und die Berufung der Klägerin zurückgewiesen. Das OLG hat entschieden, es könne offen bleiben, ob die Verletzung der Klägerin auf den Betrieb des Busses zurückzuführen sei im Sinne des § 7 Abs. 1 StVG oder ob eine Haftung der Beklagten aus dem Beförderungsvertrag (§§ 631 Abs. 1, 328 Abs. 1, 280 Abs. 1 BGB) oder aus unerlaubter Handlung (§ 823 BGB) gegeben sei. Denn in jedem Fall liege ein fast allein ursächliches Mitverschulden der Klägerin vor ...

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