Keine Einstellung: Der Kampf geht weiter für Debra Milke

Flagge von Phoenix, Arizona. wikipedia

Ein schreckliches Schicksal lastet auf der deutschstämmigen Debra Milke, die 1990 wegen Anstiftung zum Mord an ihrem vierjährigen Sohn durch ein Geschworenengericht in Phoenix/Arizona zum Tode verurteilt wurde und sich seit dem vergangenen September unter Auflagen auf freiem Fuß befindet. Ein Bundesberufungsgericht hatte das Urteil im März 2013 aufgehoben, nachdem sich unter anderem herausgestellt hatte, dass der seinerzeitige Hauptbelastungszeuge, ein Polizeibeamter namens Armando Saldate, wegen Falschaussage unter Eid vorbestraft war und sich andere Verfehlungen hatte zuschulden kommen lassen, was den Geschworenen verheimlicht worden war. Saldate hatte ausgesagt, Milke hätte ihm die Tat gestanden. Es gab weder ein schriftliches Geständnis noch eine Videoaufnahme von der Vernehmung, auch keine weiteren Zeugen, nur die Aussage des Polizisten.

Zwei Männer hatten den vierjährigen Christopher 1989 in die Wüste gebracht und dort erschossen. Beide wurden ebenfalls zum Tode verurteilt, nachdem einer von ihnen ein Geständnis abgelegt hatte, ohne aber den Auftraggeber zu benennen.

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