Diskriminierungsentschädigung gibt es nur vom Arbeitgeber direkt

Fordern Bewerber wegen einer diskriminierenden Stellenanzeige eine Entschädigung, kann nur der Arbeitgeber dafür geradestehen. Ein im Bewerbungsverfahren zwischengeschalteter Personalvermittler ist dagegen nicht entschädigungspflichtig, urteilte am Donnerstag, 23.01.2014, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (AZ: 8 AZR 118/13).

Damit geht ein arbeitsuchender Betriebswirt mit seiner Diskriminierungsklage leer aus. Der Mann hatte sich im September 2011 auf eine im Internet ausgeschriebene Stelle als Personalvermittler beworben und verfügte über eine mehrjährige Berufserfahrung. In der Stellenanzeige wurde nur ein „Berufseinsteiger“ mit ein- bis zweijähriger Berufserfahrung verlangt.

Arbeitgeber war ein Unternehmen in Ahrensburg in Schleswig-Holstein. Als Kontaktinformation war ein Schwesterunternehmen angegeben, welches das Personal vermittelte ...

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