Bei betrieblicher Altersversorgung ist Selbstinformation angesagt

Arbeitnehmer müssen über ihre gesetzlichen Ansprüche bei der betrieblichen Altersversorgung selbst beim Arbeitgeber nachhaken. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, von sich aus seine Beschäftigten über die Möglichkeit zu informieren, dass ein Teil des Lohnes in die betriebliche Altersversorgung gesteckt werden kann, urteilte am Dienstag, 21.01.2014, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (AZ: 3 AZR 807/11). Der Beschäftigte könne daher wegen einer unterlassenen Auskunft keinen Schadenersatz verlangen.

Bietet ein Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung an, ohne dass es sich finanziell daran beteiligen will, können Arbeitnehmer zumindest einen Teil ihres Lohnes dafür verwenden. Geregelt ist dies im Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung.

Danach kann ein Arbeitsentgelt in Höhe von bis zu vier Prozent der in der gesetzlichen Rentenversicherung festgelegten Beitragsbemessungsgrenze für die betriebliche Altersversorgung umgewandelt werden. Die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze liegt 2014 bei monatlich 5.950,00 € in den alten und bei monatlich 5 ...

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