Waldorf-Frommer nimmt Filesharing-Klage zurück

Der zugrundliegende Vorgang ist schnell erzählt: Die Anschlussinhaberin hat ihren Internetanschluss gemeinsam mit ihrem zwischenzeitlich verstorbenen Lebensgefährten genutzt. Am Tag der angeblichen Urheberrechtsverletzung war sie in der Wohnung mit ihren Patenkindern beschäftigt, der Computer (Laptop) war zu diesem Zeitpunkt ausgeschaltet und in der Tasche. Was der Lebensgefährte zum fraglichen Zeitpunkt gemacht hat, konnte nicht mehr aufgeklärt werden. Jedenfalls war er aber anwesend und hatte die Möglichkeit, seinen Computer zu nutzen und mit dem Internet zu verbinden.

Dies - zutreffenden - Ausführungen der Beklagten haben das Gericht in der mündlichen Verhandlung zu der Einschätzung veranlasst, dass damit der sekundären Darlegungslast Genüge getan sei. Es sei nunmehr an der Rechteinhaberin, die Täterschaft zu beweisen. Da dies offensichtlich nicht möglich sei, komme aus Sicht des Gerichts nur eine Klagerücknahme in Betracht ...

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