Prokon ist insolvent – ist das Kapital der Anleger verloren ?

Gestern Nachmittag war es soweit : PROKON hat Insolvenz beim AG Itzehoe angemeldet.

Der Windkraftanlagenbauer hat in großem Ausmaß “Genussrechte” verkauft – meist an Privat- und Kleinanleger. Was aber sind Genussrechte eigentlich genau ? Und welche Folgen hat die Insolvenz für die ca. 75.000,00 Kleinanleger ?

Dazu muss man sich zunächst einmal vor Augen führen, was der Anleger da eigentlich gekauft hat. Zum ganz überwiegenden Teil handelt es sich um sog. “Genußrechte”.

Der Anleger stellt dem Unternehmen einen bestimmten Kapitalbetrag zur Verfügung. Dieser wird verzinst – mit einem vorher festgelegten Zinssatz oder variabel, auch Kombinationen sind möglich. Es gibt auch Genussrechte, bei denen ein “Zusatzzins” von der wirtschaftlichen Lage bzw. vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens abhängig ist.

Der Anleger gibt dem Unternehmen praktisch einen (verzinsten) Kredit. Wann er sein Geld zurückverlangen (also den Kredit kündigen) kann, ob ggf. das Anlegerkapital auch für Verluste haftet etc. ist den sog. “Genussrechtsbedingungen” festgehalten ...

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