Anleger haben einen Anspruch auf Rechtsschutz

Wenn Anleger falsch beraten worden sind und deswegen klagen möchten, muss die Rechtsschutzversicherung zahlen. Dies sehen die Rechtsschutzversicherer leider oft noch anders. Diese berufen sich hierfür immer noch gerne auf diverse Ausschlussklauseln, um keine Deckungszusage zu erteilen. Diese Ausschlussklauseln wurden nun vom Bundesgerichtshof für unwirksam erklärt (Az. IV ZR 84/12 und IV ZR 174/12). Viele Verbraucher erlitten durch die Finanzkrise hohe Verluste durch Kapitalanlagen. Dies geschah oft durch eine vorangegangene fehlerhafte Beratung. Die Berater wiesen oft nicht auf die Risiken der Anlageform hin. Wer in solchen Fällen einen Schaden gegen den Berater geltend machen wollte, konnte und kann oft nicht auf die Hilfe seiner Rechtsschutzversicherung bauen. Denn noch immer lehnen viele Versicherer den Eintritt für diese Fälle ab und weisen auf die Klauseln in ihren Verträgen hin. Der Bundesgerichtshof hat nun entschieden, dass diese Klauseln intransparent und somit unwirksam sind ...Zum vollständigen Artikel

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