Promillegrenze für Führer von Sport- und Freizeitschiffen

Ab dem 15. Februar 2014 gilt für Führer von Sport- und Freizeitschiffen wie im Strassenverkehr ein Alkohol-Grenzwert von 0,5 Promille. Der Bundesrat hat am 15. Januar 2014 die entsprechende Revision der Binnenschifffahrtsverordnung verabschiedet. Gleichzeitig wird das grundsätzliche Kitesurf-Verbot auf Schweizer Seen aufgehoben, wie dies das Parlament beschlossen hat. Bereits bisher war es verboten, bei Fahrunfähigkeit wegen Alkoholkonsums ein Motorboot oder ein Segelschiff zu führen. Die Binnenschifffahrtsverordnung (BSV; 747.201.1) definierte jedoch nicht, ab welchem Promillewert jemand als fahrunfähig galt. Nachdem im Sommer 2010 im Bielersee eine Schwimmerin durch ein Motorboot getötet worden war, forderten einige Kantone vom Bund die Festlegung eines konkreten Promillewerts, um wirksame Kontrollen durchführen zu können. Im Rahmen der Bahnreform 2.2 schuf das Parlament die dafür nötige Gesetzesgrundlage. Auf deren Basis hat der Bundesrat am 15. Januar 2014 den konkreten Grenzwert und Details zu den Verfahren festgelegt. Der Bundesrat stützte sich dabei auf eine vom Bundesamt für Verkehr (BAV) durchgeführte Anhörung. Der Vorschlag, auf Schweizer Gewässern für Sport- und Freizeitschiffe die gleichen Promillegrenzen wie im Strassenverkehr einzuführen, war kaum bestritten ...Zum vollständigen Artikel


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