Microsoft und die Fallstricke des Viral Marketing

Virales Marketing ist eine feine Sache. Manchmal muss man aber der Viralität auf die Sprünge helfen. In Bezug auf Microsofts Xbox One scheint der Schuss gerade nach hinten loszugehen, wie Ars Technica berichtet. Offenbar wurden Machinima Partner dafür bezahlt, Videos mit Inhalten über die Xbox One zu posten (3 Dollar für 1000 Views). Offenbar sollten in diesem Rahmen negative Äußerungen ebenso verboten sein wie eine Offenlegung der Belohnung. Inwieweit diese Aktion von Microsoft gesteuert war, ist unklar - Microsoft distanziert sich, wenigstens ein Stück weit, wenigstens in Details. Die Aktion selbst wird aber nicht in Abrede gestellt.

Nach deutschem Recht wäre eine solche Aktion wohl unzulässig. Sie gaukelt unabhängigen Content vor, obwohl es sich um bezahlte Werbung handelt (ergibt sich mit leicht unterschiedlicher Ausprägung aus § 6 TMG, Art. 58 RStV und § 4 Nr. 3 UWG) ...

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