Grundschuld: Ein flexibles Instrument zur Kreditbesicherung

Grundschulden dienen regelmäßig dazu, Kredite abzusichern. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte 2013 darüber zu entscheiden, wie flexibel die Grundschuld als Sicherungsmittel eingesetzt werden kann. So kann ein Erwerber einer Grundschuld dieses Kreditsicherungsmittel ohne Einreden aus dem Sicherungsvertrag erhalten. Er kann im Ergebnis in das Grundstück vollstrecken, wenn sein Rechtsvorgänger die Grundschuld redlich erworben hatte. Die höchsten Zivilrichter gaben dem letzten Erwerber einer Grundschuld in einer Kette von mehreren Erwerbern Recht. Dem war vorausgegangen, dass der Eigentümer eines Grundstücks im Jahre 2000 ein Darlehen aufnahm. Dieser Kreditnehmer (Person 1) bestellte zur Absicherung seines Darlehensgebers (Person 2) eine Sicherungsgrundschuld. Die Grundschuld wurde im nächsten Schritt ordnungsgemäß in das Grundbuch eingetragen (Buchgrundschuld). Der Darlehensgeber (Person 2) seinerseits trat die ihm übertragene Grundschuld zur Sicherung eigener Verbindlichkeiten an seinen Gläubiger (Person 3) ab. Später ist diese Grundschuld an einen weiteren Inhaber (Person 4) übertragen worden. Diese Abtretung wurde erst 5 Jahre später Ende September 2008 in das Grundbuch eingetragen. Der Haken an der Sache war, dass der Darlehnsgeber (Person 2) in der Zwischenzeit seinem Gläubiger (Person 3) das Darlehen zurück gezahlt hatte, aber nicht die Grundschuld zurück erhielt. Diese vierte Person nahm, weil ihm seine Forderungen nicht bezahlt worden waren, den Eigentümer des Grundstücks aus der Buchgrundschuld in Anspruch. Er betrieb die Zwangsversteigerung in das Grundstück. Der Eigentümer wandten eine Palette von Argumenten ein, um die Zwangsversteigerung zu stoppen ...Zum vollständigen Artikel

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