Die Entschädigung wegen Altersdiskriminierung als Einnahmequelle

Wer sich auf eine altersdiskriminierende Stellenanzeige bewirbt, aber nicht ernsthaft an der Stelle interessiert ist, der verhält sich durch ein Entschädigungsverlangen nach § 15 Abs. 2 AGG bei Ablehnung seiner Bewerbung rechtsmissbräuchlich.

Mit dieser Begründung hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in dem hier vorliegenden Fall die Klage auf Entschädigung wegen Altersdiskriminierung abgewiesen. Geklagt hatte ein 1953 geborener promovierter Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei. Er bewarb sich auf eine Stellenanzeige, mit der die Beklagten einen Rechtsanwalt (m/w) “als Berufsanfänger oder Kollegen mit 1-3 Jahren Berufserfahrung” suchten. Nachdem seine Bewerbung abgelehnt worden war, nahm er die Beklagten auf eine Entschädigung wegen Altersdiskriminierung von bis zu 60.000,00 EUR in Anspruch ...

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