BSI verschwieg Identitätsdiebstahl wegen Vorbereitungsarbeiten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat von dem Identitätsdiebstahl bereits seit Dezember gewusst und erst am 21. Januar 2014 die Bevölkerung informiert, so berichtet die Zeit heute.

“Wir wussten seit Dezember davon. Die Vorbereitungen ein Verfahren aufzusetzen, dass datenschutzgerecht ist und einer derart großen Zahl von Anfragen gewachsen ist, das bedurfte einer Vorbereitungszeit”, so die Aussage des BSI-Präsidenten Michael Hange im Bayerischen Rundfunk am Mittwoch.

Wie nun all diejenigen, die Ihre zahlreichen E-Mail-Adressen auf sicherheitstest.bsi.de prüfen wollten erfahren mussten, schien diese Vorbereitungszeit nicht sonderlich erfolgreich gewesen zu sein. Schon nach kurzer Zeit waren die Server überlastet. Weder die Seite des BSI noch die Seite zur Prüfung der E-Mails konnte aufgerufen werden. Es fragt sich daher, ob eine allgemeine Warnung an die Bürger nicht sinnvoller gewesen wäre.

Warnung wäre zu erwarten gewesen / Alternative: Warnung an die Bürger

Es ist schwer nachvollziehbar, weshalb nicht schon im Dezember zumindest eine Warnung ausgesprochen wurde. Diese hätte eine Aufforderung enthalten können, dass jeder Bürger eigenverantwortlich sein E-Mail-Konto bezüglich auftretender Auffälligkeiten prüft und das Passwort ändert. Dabei hätte das BSI zudem Hinweise zu sicheren Passwörtern geben können ...

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