Blindenhund bietet einen “wesentlichen Gebrauchsvorteil”

Die Krankenkasse darf Blinden nicht einen Blindenhund verweigern, nur weil diese bereits über einen Blindenlangstock verfügen. Dies gilt zumindest dann, wenn im konkreten Fall der Hund gegenüber dem Stock „wesentliche Gebrauchsvorteile“ bietet, entschied das Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz in einem am Freitag, 17.01.2014, veröffentlichten Urteil (AZ: L 5 KR 99/13).

Geklagt hatte eine wegen einer Erkrankung erblindete Frau. Um den Alltag bewältigen zu können, hatte die Krankenkasse ihr ein Bildschirmlesegerät sowie einen Blindenlangstock finanziert. Damit die Frau den Stock auch gebrauchen kann, übernahm die Kasse zudem die Kosten für ein Mobilitätstraining.

Als die Frau zusätzlich einen Blindenführhund beantragte, lehnte die Krankenkasse dies ab ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK