Landgericht Mönchengladbach erlässt einstweilige Verfügung gegen BILD wegen ORADOUR-Berichten

Ohne Einschränkungen hat das Mönchengladbacher Landgericht dem Antrag unseres 88-jährigen Mandanten auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wegen persönlichkeitsrechtsverletzender Berichterstattung im Zusammenhang mit den schrecklichen Ereignissen um das Massaker von Oradour stattgegeben. Der Beschluss wird BILD heute morgen per Gerichtsvollzieher zugestellt. Darin wird dem Blatt untersagt, in Print- und Onlinemedien widerrechtlich erlangte Bildaufnahmen, die den alten Mann mit seinem Rollator beim Einkauf zeigen, unverpixelt oder anderweitig anonymisiert zeigen, zu veröffentlichen oder anderweitig zu verbreiten, ihn als “SS-Scherge” oder als “Scherge” oder als “Kriegsverbrecher” bzw. “criminel de guerre” zu bezeichnen. BILD darf auch nicht mehr unter Bezugnahme auf unseren Mandanten auf eine Seite über die schlimmsten Kriegsverbrecher des letzten Jahrhunderts verlinken und damit den Eindruck erwecken, er gehöre auch in diese Riege ...

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